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History Bettpfanne Steckbecken

Die Geschichte der Bettpfanne (auch Steckbecken, Stechbecken, Schieber oder Bettschüssel genannt) reicht weit zurück. Da früher Toiletten nicht im Haus waren, wurde nachts ein sogenannter Nachttopf für den Toilettengang genutzt. Mit Deckel verschlossen war dieser Nachttopf auch geruchsdicht. Damals war das Stechbecken noch aus Keramik und kam mit Desinfektion nie in Berührung. Später hielt es Einzug in Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen, und mit den Bettschüsseln kamen auch Urinflaschen und Nierenschalen. Allerdings war auch hier von Desinfektion keine Spur. Die Steckbecken, Urinflaschen und Nierenschalen wurden lediglich in einem separaten Schmutzraum (auch Funktionsraum) in einem Ausgussbecken aus Keramik per Hand ausgewaschen. In den 1930-er Jahren  kam dann das erste Reinigungsgerät auf den Markt. Es dauerte weitere 30 Jahre bis die ersten RDGs (Reinigungs- und Desinfektionsgeräte) auf den Markt kamen. Im Volksmund sind sie auch als Schieberspülen bekannt. Sie reinigten die Bettpfannen mit kaltem Wasser und Desinfektion. Das sorgte dafür, dass die Bakterien resistent dagegen wurden und es weiterhin zu Infektionen kam. Man stellte fest, dass den RDGs die Hitze fehlte. Nur die tötet Keime richtig ab. Die Industrie hat sich des Problems angenommen und entwickelte chemisch-dezentrale und später auch thermisch-dezentrale Schieberspülen. Diese arbeiten mit Temperaturheißdampf, so dass bei derart hohen Temperaturen alle Bakterien abgetötet werden. Derzeit sind in Deutschland ca. 100.000 dieser RDGs in knapp 20.000 Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen installiert. Die Technik entwickelt sich kontinuierlich weiter. Inzwischen ist die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, dass die Schieberspülen mit 90°C heißem Wasser arbeiten und die Desinfektion der Steckbecken, Urinflaschen, Bettschüsseln und Nierenschalen wenigstens 5 Minuten einwirken muss. Erst dann sind alle Bakterien verschwunden. Leider entspricht ein Großteil der in Deutschland installierten Geräte nicht mehr den Anforderungen der korrekten Reinigung und Desinfektion. Dadurch erhöht sich wiederum die Gefahr, dass gefährliche Keime und Bakterien sich verbreiten und Infektionen verursachen.

Im Zeitalter von MRSA, Clostridium difficile und anderen multiresistenten Keimen ist das Risiko bei der Abfallentsorgung besonders hoch. Mehrfach genutzte Stechbecken, Nachttöpfe, Urinflaschen und Nierenschalen tragen zur Verbreitung von Infektionen bei, vor allem wenn die Reinigung und Desinfektion in den Schieberspülen nicht ausreichend war. Vor ca. 10 Jahren haben sich daher die Erfinder des ECOPATENT®-Systems eine Alternative zu den herkömmlichen RDGs überlegt. Das System besteht aus Einweg-Pflegegeschirren, wie Bettpfannen, Urinflaschen und Nierenschalen aus Zellulose, die nach Benutzung einfach und hygienisch im ECO-Finisher-Macerator über die Kanalisation entsorgt werden. Somit haben Bakterien und Viren keine Chance sich zu verbreiten.

Kategorien: Informationen
 
Bettpfannen | ECOPATENT Deutsch at 15:15 on 31 Juli 2015
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